Beschluss: Digitalisierung Universitätsbibliothek

Das Studierendenparlament realisiert, dass wir in einer sich verändernden Welt leben und das sich unser Lernverhalten an die digitale Realität der Studierenden anpassen muss.
Die Universitätsbibliothek soll dieser Veränderung gerecht werden, indem die wichtigsten juristischen Fachdatenbanken auch per VPN und in den Studentenwohnheimen campusweit verfügbar sind.

Begründung:
Für Juristen ist es von essentieller Bedeutung beim Schreiben ihrer Hausarbeiten vollen Zugang auf die Fachdatenbanken zu bekommen. Es herrscht generell immer ein Mangel an materiell vorhandener Literatur, sodass benötigte Lektüre nicht uneingeschränkt zur Verfügung steht. Oft kommen auf 50 Leute die eine Hausarbeit zum gleichen Thema schreiben nur eine Handvoll an Literaturexemplaren. Die Fachdatenbanken sind ein einfacher und schneller Weg Zugriff auf die Literatur zu bekommen. Jeder Jurist kennt den zeitlichen Druck den man früher oder später beim Schreiben einer Hausarbeit bekommt. Aufgrund der durchaus eingeschränkten Bibliotheksöffnungszeiten, vor allem an den Wochenenden, wäre es für viele Studenten eine große Erleichterung, auch von den studentischen Wohnheimen aus Zugriff auf die Daten zu bekommen. Die Studierendenschaft sollte sich klar und deutlich zur Ausweitung der Zugangsberechtigung bekennen, um der Universität eine starke Verhandlungsposition gegenüber den Anbietern dieser Datenbanken zu geben. Da es üblich ist die Hausarbeit in der vorlesungsfreien Zeit zu schreiben und sich viele Juristen in dieser Zeit in ihrer Heimat aufhalten, beziehungsweise ein Großteil der Studenten nicht in Studentenwohnheimen wohnt, wäre der Zugriff auf die Datenbanken via VPN ebenfalls unabdinglich.
Das Ziel für die nächsten Jahre sollte es sein auch für die beiden anderen Fakultäten uneingeschränkten Zugriff auf die jeweils benötigten Fachdatenbanken zu bekommen. Gelingt uns das Vorhaben mit den juristischen Datenbanken, so wird es im Umkehrschluss einfacher sein, dies auch Wirtschaftswissenschaften und Kulturwissenschaften zu erreichen, da diese Datenbanken wesentlich weniger umfangreich sind.

Veröffentlicht von

daniel

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